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Trockenbau (Bild 1)

 

Trockenbau

 

Trockenbau (Bild 2)Dass unseren vier Wänden und auch denen unserer Mitmenschen schon immer ganz besondere Bedeutung zukommt, ist unbestritten. Wände begrenzen unsere Wohn- und Arbeitsräume, schaffen und bewahren Eigentum und Individualität, schützen vor Blicken, vor Kälte, Schall und Hitze, und bieten darüber hinaus wirksamen Brandschutz. Bei Innenwänden, nicht nur an Einfamilienhäusern, auch von öffentlichen und gewerblich genutzten Gebäuden sowie bei größeren Wohnhäusern hat sich dabei die Gipsplatte in Verbindung mit der Trockenbautechnik einen Namen gemacht..

 

Die rasante wirtschaftliche Entwicklung im Bauwesen bis hin zu den modernen Großbauten unserer Tage wurde mitunter durch die nunmehr jährlich in Millionen Quadratmetern vollautomatisch hergestellten Gipsplatten erreicht.

 

Ermöglicht wurde die rationelle Bauweise durch das Einbinden des Trockenbaus in das DIN-Regelwerk von 1969 mit seinen Normungen von Brand-, Wärme- und Schallschutz.

 

Trockenbau (Bild 3)Trends in den Bauweisen der letzten Jahre führten so z. B. zur Entwicklung von feuerhemmenden glasfaserarmierten, miteinander verschraubbaren Spezialgipsplatten, trocken formbaren Platten zur Raumgestaltung oder zu mittragenden Gipsfaserplatten für den wirtschaftlichen Holzrahmen- und Fertighausbau. Aber egal in welchem Einsatzort, ob Trennwand mit Holz- oder Metallständerwerk, Vorsatzschale oder Trockenputz, geschwungen gestaltete Konstruktionen und spezielle Feuchtraumkonstruktionen mit Tragständern für Sanitärgeräte oder aber Spezialwände mit Schall-, Brand- oder Strahlenschutz - immer finden sich Lösungen die sich mit Trockenbau praktisch und Wirtschaftlich herstellen lassen.

 

Trockenbau (Bild 4)Decken sind für einige wenige immer noch nur die Flächen im Raum, die am schwierigsten zu streichen sind und unter denen man die Raumbeleuchtung installiert.

 

Wir sehen das anders: Es sind planbare Flächen mit hervorragenden Möglichkeiten zur individuellen Raumgestaltung, sie sind ästhetischer Blickfang jeden Raumes, Hightechkonstruktion zur Beeinflussung der Raumakustik sowie zum versteckten Einbau aufwendiger Beleuchtungs-, Beschallungs-, Belüftungs- und Kühlsysteme. Sicher wurden früher bei den ersten Unterdecken aus Gipsplatten diese an Deckenbalken oder Traglatten nur genagelt und die Fugen mit einfachstem Material verschlossen; die so entstandene Deckenfläche war gerade gut genug für den Anstrich oder Belag mit Tapete. Heute bieten Gipsplatten - Hersteller eine enorme Vielzahl zeitgemäßer, funktionaler Deckensysteme an die, wenn sie durch einen Fachmann verarbeitet wurden, alle Anforderungen gerecht werden können.

 

Beispielsweise Konstruktionen mit Brandschutzeigenschaften, fugenlose Deckensysteme mit verschiedenen Loch- und Schlitzmustern , und auch solche für eine Beschichtung mit Akustikputz. Technische und optische Highlights sind demontierbare Kassettensystemdecken, verfügbar in einer Vielzahl von Designbildern und mit planbaren akustischen Eigenschaften.

 

 

Trockenbau (Bild 5)Dazu kommen Sonderkonstruktionen, z. B. mit Schallschutzeigenschaften oder solche mit besonderem gestalterischen Anspruch aus Falt- und Biegetechnik mit diversen Friesen, Abtreppungen und Abkantungen. Die Auswahl zur kreativen Gestaltung ist enorm und vervielfacht sich noch durch unzählige Möglichkeiten der Farbgebung, Dekorbemusterung oder der Kombination mit anderen Materialien wie Glas, Plexi, Metall oder Holzdekoren.

 

Der Fußboden im Wohnhaus, am Arbeitsplatz oder in öffentlichen und gewerblich genutzten Gebäuden und Geschäftshäusern, stellt nach Wänden und Decke die Raumbegrenzung dar, die heute ebenso selbstverständlich wie alle anderen Flächen mit Trockenbausystemen gestaltet werden kann. Es bietet sich mit dem Aufbau der Unterböden aus Estrichelementen eine Fülle von Lösungen für angenehme Bodenbeschaffenheiten, gerade bei Höchstansprüchen an Arbeitsraum- und Wohnraumkomfort. Trockenunterböden für alle denkbaren Oberbeläge (Textil, Kork, Holzparkett, Linoleum, PVC, Fliesen...) können mit Estrichelementen schnell, kostengünstig und sauber hergestellt werden. Dabei wählen Sie für den Aufbau aus zahlreichen verschiedenen Estrichelementen je nach Untergrund (Massivboden, Holzdielen, Trapezblechboden) aus und erhalten mit diesem Unterboden eine perfekte, ebene Fläche, die sofort begehbar ist und die nächsten Arbeitsschritte erlaubt. Die deutliche Verbesserung von Wärmedämmung und Trittschall sowie das Erreichen von Brandschutzwerten F 30 bis F 120 ist dabei gegeben. Die Estrichelemente werden (eventuell mit einer zusätzlicher Lage) auf einem Belag aus Folie (bei Beton), Rieselschutzpapier (bei Holzbalken) oder Trockenschüttung verklebt oder verklammert und können auch in Verbindung mit Bodenheitzung eingebaut werden.

 

Dachausbau - der klassische Einsatzfall für den Trockenbau im Einfamilien- und Mehrfamilienhaushaus. Werden der Kinder mehr, oder diese größer, muss mehr Wohnraum her. Gesucht und gefunden: unterm Dach! Da das klassische Einfamilien-/Mehrfamilienhaus sowohl als Altbau oder auch als Neubau, das geneigte Dach (Steildach) bevorzugt und der Boden darunter meist weder für Heizungssysteme, noch sonst wie genutzt wird, ist hier der Ausbau zum zusätzlichen Wohnraum gegeben.

 

Dafür stehen Ausbausysteme zur Verfügung, für die Wand- und Dachschrägen ebenso wie für Kehlbalkendecken und Böden, meist mit einer beliebigen großen Auswahl an Platten: Von der Bauplatte (Standard, feuchtraumgeeignet oder mit Brandschutzeigenschaften) über Wohnbauplatten und Gipsfaserplatten. Auch wenn Sie planerische Hilfe benötigen sollten, kein Problem...
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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